Windpark Barsinghausen-Gehrden-Wennigsen : Klimaschutz und saubere Luft

  • Veröffentlicht am: 29. März 2018 - 14:02
Windenergie

Mitglieder der Grünen Ortsvorstände und Fraktionen aus Barsinghausen, Gehrden und Wennigsen bekennen sich zum Ausbau von erneuerbaren Energien in der Region Hannover und fordern die Bürger auf, ihre Interessen offensiv in das Genehmigungsverfahren für den geplanten Windpark zwischen Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden einzubringen.

„Wir wollen die grüne Position zu dem konkreten Projekt gemeinsam und transparent mit unseren Nachbar-Ortsverbänden finden“, betonen unter anderem der Wennigser Vorstandssprecher Joachim Klang und der Gehrdener Ratsherr Heinz Strassmann. „Populistische Schnellschüsse sind nicht unser Stil, wir werden uns Zeit lassen, alle Argumente zu hören und dann öffentlich beraten“.

Der Sprecher des Ortsverbandes Barsinghausen, Helmut Freitag verweist auf den frühen Stand der Planungen. Erst in der Bauausschuss-Sitzung am 19. April wird sich erstmals ein Ratsgremium in Barsinghausen öffentlich mit dem Thema beschäftigen. Insbesondere die hochkarätig besetzte Veranstaltung der Klimaschutz-Agentur am 10. April ab 17 Uhr im Zechensaal Barsinghausen sollte von möglichst vielen Interessenten genutzt werden, um sich über die konkreten Planungen zu informieren. (Infos und Anmeldung unter www.klimaschutz-hannover.de)

Gemeinsam mit Umweltschutzverbänden fordern die Grünen auf Bundesebene ein Sofortprogramm für den Klimaschutz. Die Umsetzung muss aber in konkreten Projekten vor Ort erfolgen. Gerade in der Region Hannover wird bisher viel zu wenig Strom umweltfreundlich erzeugt. Deshalb stehen die Grünen der umweltverträglichen Windenergiegewinnung im Calenberger Land grundsätzlich positiv gegenüber.

„Wenn wir die Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen der Energiewende überzeugen wollen, sind natürlich Einhaltung der Lärmgrenzen, Kompensation von Umwelteingriffen und Trinkwassersicherheit unverzichtbar. Auf kritische Fragen sind überzeugende Antworten nötig, auch Anpassungen der Planungen sollten keineswegs ausgeschlossen werden. Wir halten es für wünschenswert, dass sich berechtigte Forderungen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Naturschützern und die wirtschaftlichen Erwartungen des Investors in einem fairen Verfahren vereinbaren lassen“, so die Grünen-Politiker.